Erstaunlich, dass sich die Leute das ohne Revolution von den Politikern bieten lassen und diese Rechnung ist noch nicht einmal vollständig. Wenn man die Arbeitgeber-Beiträge zur Sozialversicherung, die gar nicht erscheinen, aber bezahlt werden müssen, mit einbezieht sind es ca. 30 % des Arbeitgeber-Bruttos, die als reale Kaufkraft übrig bleiben. Dann machen die Spezialisten in Berlin noch zusätzliche Schulden von 80 Milliarden Euro und schreien täglich nach Rentenkürzungen. Und dann kommen noch Mehrwert-Steuer, Mineralölsteuer etc. dazu. 70% des AG-Bruttos gehen also an den Staat. Wenn das keine Ausbeutung seitens des Staates ist, was ist es dann? Gestern standen wir noch an einem Abgrund, heute sind wir schon einen großen Schritt weiter.
Von jedem verdienten Euro bleiben nur 46,7 Cent
Bis zum 14. Juli, und damit sechs Tage länger als 2008, arbeiten die Beschäftigten in diesem Jahr rechnerisch nur für Staat und Sozialkassen. Gerade mal 46,7 Cent bleiben den deutschen Arbeitnehmern von jedem verdienten Euro übrig. Damit sind die Belastungen so hoch wie seit dem Jahr 2003 nicht mehr.
Die Belastungen der Bundesbürger durch Steuern und Sozialabgaben sind in diesem Jahr nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler so hoch wie seit 2003 nicht. Bis zum 14. Juli, und damit sechs Tage länger als 2008 arbeiten die Beschäftigten in diesem Jahr rechnerisch nur für Staat und Sozialkassen. „Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vorher erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt“.
Nach Berechnungen müssen die Arbeitnehmer in diesem Jahr 53,3 Prozent ihrer Brutto-Einkünfte an den Fiskus und die Sozialkassen zahlen, sie können also nur 46,7 Prozent behalten. So hoch war die Belastung zuletzt im Jahr 2003.
So gehen von jedem Euro Einkommen 32,7 Cent für Steuern ab. Davon 7,2 Cent Mehrwertsteuer, 10,8 Cent Lohn-/Einkommensteuer und Soli-Zuschlag, 2,2 Cent Energiesteuern sowie 12,5 Cent für sonstige Steuern wie Erbschaft-, Kfz-Steuer. An die Sozialkassen werden 20,6 Cent abgeführt. Davon 10,3 Cent Rentenversicherungsbeiträge, 7,9 Cent Krankenkassenbeiträge, 1,4 Cent für die Arbeitslosenversicherung und 1 Cent für die Pflegeversicherung.